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Behandlung von Schnarchproblemen

 © Benjamin Thorn / www.pixelio.de

Wer schnarcht, hört sich selbst nicht, und glaubt, er störe “nur” den Schlaf seiner Mitmenschen. Dass aber die eigene Gesundheit davon beeinträchtigt werden kann, ist im Allgemeinen noch wenig bekannt.

Schnarchen entsteht durch die zeitweilige Erschlaffung der Muskulatur der oberen Atemwege. Dadurch vibrieren die Weichteile des Gaumens und die Schleimhäute im Rachenraum.
Fragebogen zur Früherkennung schlafbezogener Atemstörungen
Auch kann die Zungenmuskulatur nach hinten sinken und den Rachenraum für Sekunden verschließen: Es kommt zum Atemstillstand. Wenn Sie Schlafstörungen haben, kann die Beantwortung eines Fragebogens Anhaltspunkte dafür geben, ob
es sich bei Ihnen um harmloses Schnarchen handelt, oder der Verdacht auf eine ernstzunehmende Erkrankung besteht. Bitte klicken Sie für eine Großansicht
des Fragebogens auf das rechts stehende Bild.
Den Fragebogen können
wir gemeinsam auswerten.

Bei Menschen mit Übergewicht, auch bei jüngeren Frauen und Männern, führen Fetteinlagerungen zur Einengung der Atemwege.

Die Einnahme bestimmter Medikamente – dazu gehören auch Schlaftabletten – und fettreiches Essen sowie Alkohol am Abend steigern nicht nur das Schnarchen, sondern auch seine Lautstärke.

Bei „harmlosem Schnarchen“ können wir Ihnen mit einem Anti-Schnarch-Gerät helfen. Das individuell angepasste Gerät verlagert Ihren Unterkiefer nach vorn und verhindert das Absacken der Zunge in den Rachenraum. Dadurch wird der Rachen geöffnet, die Atmung normalisiert und frei.
Die Anti-Schnarch-Geräte nennt man IST-Geräte (Intraorale Schnarch-Therapie). Sie werden aus Silikon oder dünnem Kunststoff mit Verbindungsstegen im zahntechnischen Labor angefertigt.

Die wichtigsten Varianten sehen Sie auf folgenden Fotos (Für Großansicht bitte auf die Fotos klicken):






 

 

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf Atemstörungen in Form von Atmungsaussetzern (Schlafapnoe) oder Verminderung des Atemstroms (Schlafhypopnoe) , muss ein Schlafmediziner aufgesucht werden. Denn solche Atemstörungen schränken die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erheblich ein. Es kommt zu unbemerkten Schlafunterbrechungen durch Weckreaktionen. Dies führt zu gesundheitlichen Folgeschäden:

  • Blutdruckerhöhung
  • Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko steigen
  • Herzrhythmusstörungen
  • depressive Stimmungen, Antriebslosigkeit
  • belastende Tagesmüdigkeit
  • Nervosität
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche

Um auszuschließen, dass bei Ihnen eine krankmachende Atemstörung besteht, können Sie mit Hilfe des „SleepStrip“® zu Hause Ihren Atemstrom testen.
Der SleepStrip® ist ein neuartiges drahtloses Gerät, das aus einem Silikonstreifen und einem Sensor besteht. Man klebt ihn vor dem Schlafengehen unter der Nase auf die Haut auf, wodurch Ihr Atemstrom während der Nacht registriert wird. Die Messergebnisse werten wir am nächsten Morgen gemeinsam mit Ihnen aus und können eventuell notwendige Maßnahmen einleiten.

Mehr unter www.dr-hinz-dental.de